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SINN-WEG

Herzlichen Willkommen auf unserer Internetseite des SINN-WEG.

 

Vor geraumer Zeit wurde im Pastoralteam unserer Pfarreiengemeinschaft die Idee eines meditativen Weges diskutiert. Dabei war schnell klar, daß in unserem Gemeindegebiet einige schöne Plätze in der Natur zu finden sind. Auch manches Zeugnisse des Glaubens, aus heimischen Sandstein kann man allerorts sehen.

In einer Sitzung des Pfarrgemeinderates wurde die Idee vorgestellt und fand im Gremium sofort gefallen. Es wurde eine Arbeitsgruppe gebildet, die sich an die Verwirklichung des Projektes machte. Dazu war es auch unumgänglich, die politische Gemeinde als Partner zu gewinnen. Die ausgewählten 10 Stationen befinden sich nämlich überwiegend auf Grundflächen, die sich im Besitz der Stadt Hassfurt befinden, wie auch die dort stehenden Flurdenkmäler. Auch im Rathaus fand die Idee Zustimmung und es wurde für die Realisierung Unterstützung zugesichert.

Im Frühjahr 2015 wurde dann in der Pfarrversammlung der Gemeinde die Idee vorgestellt werden. Dabei wurde die Wegstrecke und die einzelnen Stationen erklärt. Den meisten der Anwesenden sind die Plätze vertraut.

Aber mehr und mehr verlieren sie ihre ursprüngliche Bedeutung, den Flurdenkmälern droht der langsame Verfall. Vor allem denen, die abseits der Hauptwege stehen. Dem entgegen zu wirken, ist einer der Gründe für das Vorhaben.

Die folgenden Monate waren dann geprägt von intensiven Beratungen und Vorbereitungen im Team um Pfr. Stephan Eschenbacher und Diakon Manfred Griebel. Dabei wurde auch ein Name des Weges gesucht. Das Team einigte sich schnell auf den Namen „SINN-WEG“. Auch ein entsprechendes Logo war schnell gefunden. Ein stilisierter Weg, der Bergauf führt, über den die Sonne aufgeht. Der Weg führt nämlich in die östlichen Fluren der Gemeinde, zuerst den Berg hinauf. Eben in die Richtung, wo die Sonne aufgeht.

Um die einzelnen Stationen erkennbar zu machen, wurden auch Merkmale benötigt. Die Wahl fiel auf Quadratische Pfosten aus Stahlblech, die nicht allzu hoch aus dem Boden heraus ragen sollten. Wo dies nicht möglich war, wie z.B. an der Dorfkirche, sollten Tafeln die jeweiligen Stationen erkennbar machen. Die Idee wurde geboren, diese Pfosten und Tafeln in der Gesellschaft für berufliche Förderung (GbF), Schweinfurt anfertigen zu lassen. Die GbF, eine Tochtergesellschaft der Handwerkskammer für Unterfranken, bietet unter anderem Jugendlichen, die noch keinen Ausbildungsplatz gefunden haben, eine Perspektive für ihre berufliche Zukunft. Im Rahmen einer Berufsvorbereitung können die Jugendlichen auch praktische Erfahrungen sammeln, hauptsächlich aber mit Übungsstücken. Mit den Stationskennzeichnungen hatten die Teilnehmer nun die Möglichkeit, Werkstücke anzufertigen, die für etwas gebraucht werden. So ergab sich bei der Gestaltung des SINN-WEG ein neuer Aspekt. Nämlich etwas schaffen, das einen Sinn hat.

Im Frühjahr 2016 wurde mit dem Ausbau begonnen. Die einzelnen Stationen wurden mit den Säulen oder Tafel gekennzeichnet, Stufen angebracht, wo es für die Begehung bequemer ist. An der einen oder anderen Stelle wurden Geländer aufgestellt, die die Begehung sicherer machen. Auch ein paar Ruhebänke wurden an exponierten Stellen aufgestellt und laden nun zum Verweilen und Staunen ein. Die Stadt Hassfurt stellte dafür das nötige Material zur Verfügung, einige Mitglieder der Pfarrgemeinde erledigten die anfallenden Arbeiten. Auch den Flurdenkmälern widmete die Stadt ihre Aufmerksamkeit. Eine Fachfirma wurde beauftragt, dem schleichenden Verfall entgegen zu wirken. Die Pflege der Stationen, z.B. durch Mähen der Plätze erledigen in Zukunft fleißige Prappacher Hände.

Am Pfingstmontag 2016 war es dann soweit. Der SINN-WEG wurde von Pfr. Stephan Eschenbacher und Diakon Manfred Griebel feierlich eröffnet und gesegnet. Anschließend wurde der Rundweg unter großer Beteiligung der Gemeinde und vielen Gästen abgelaufen. An jeder Station wurde angehalten, die für den SINN-WEG eigens zusammengestellten Texte und Impulse vorgetragen. Da auch die Sterzelbacher Musikanten an der Eröffnung teilnahmen, umrundete jeweils ein Lied die Einheiten.

Ab sofort kann nun der SINN-WEG besucht werden. Er kann allein gelaufen werden, man kann ihn aber auch in einer Gruppe erlebt werden. Als Leitfaden der einzelnen Stationen sind dafür in der Kirche Begleithefte vorhanden. Es wird auch die Möglichkeit angeboten,, für den SINN-WEG eine Führung zu buchen. Dazu ist eine frühzeitige Anmeldung erwünscht. Anmeldungen sind über das Pfarrbüro Hassfurt möglich. Das Pfarrbüro ist unter folgender Tel.-Nr. erreichbar: 09521 / 1484.

Wir danken allen, die bei der Realisierung des SINN-WEG beteiligt waren. Ohne den ehrenamtlichen Einsatz wäre es kaum möglich gewesen, diese Idee umzusetzen.
Dafür ein herzliches Vergelt`s Gott.



Die einzelnen Stationen des SINN-WEG


 Station 1 – Offen Sein

In der Dorfkirche beginnt für dich der SINN-WEG. Nimm dir die Zeit, sehe dich um. Stimme dich ein auf einen Weg, für den du vor allem eines brauchst – Zeit.


 

Station 2 – Sei gegrüßt

Mit diesen Worten begrüßte der Engel Maria, mit diesen Worten begrüßt er hier auch dich. Die Kapelle ist ein Abbild des Gnadenortes Lourdes.  Lass dich empfangen.

 


Station 3 – Tragen

Als noch Fuhrwerke von Pferd oder Ochse gezogen wurden, waren solche Abstiege mit Gefahren verbunden. Ein Vater unser sollte mahnen und schützen,  – eben sicher hinab tragen.


 


Station 4 – zur Ruhe kommen

Ein Aufstieg bringt einen manchmal außer Atem, du brauchst eine Pause. Setz dich hin, atme durch, komm zur Ruhe.


 

Station 5 – auf Umwegen

Es kommt vor, das ein Weg, den man oft ging, sich als Umweg herausstellt. Eine neue Route wurde gefunden, die einen schneller ans Ziel bringt. Ist das in allen Fällen sinnvoll?


 

Station 6 – Schauen

Durch ein kleines Fenster schaust du auf das Tal, das vor die liegt.

 


Station 7 – Sich entscheiden

Wohin führt dein Weg? Oft helfen dir Hinweisschilder. Danke denen, die dir auf diese Weise helfen, deinen Weg zu finden.

 


Station 8 – Staunen

Du gehst einen kleinen sanften Hügel, herum,der den Blick versperrt. Es öffnet sich dir ein einmaliger Blick, staune, was Gott geschaffen hat.

 


Station 9 – Zurückkommen

Jedem Anstieg folgt ein Weg ins Tal. Auf und Ab bestimmt unser Leben. Vertraue auf jemanden, der dich noch oben führt, wie die Mutter Gottes, Maria.

 


Station 10 - Ankommen

Dein Weg ist hier am Ende – oder er beginnt von neuem. Jedes Ende ist auch einen Neuanfang.


 


In der Pfarrkirche liegen diese Texthefte aus, die dich auf dem SINN-WEG begleiten sollen.

 


 

 

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