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Neuigkeiten:


+++ Bereits 2 Einsätze im Dezember+++

Vermisste Person

Einen Bericht mit Bildern gibt es auf der Homepage der Feuerwehr Haßfurt unter: https://feuerwehr-hassfurt.de/.../1434-2022-12-03...


Aus dem Bericht des BRK-Rettungsdienst Haßberge :
Die Suche nach einem vermissten Rentner aus Prappach hat am Samstagnachmittag (3. Dezember) ein glückliches Ende genommen.
Der Mann konnte bei Angehörigen im Landkreis Schweinfurt aufgegriffen werden. Zuvor hatte ein Großaufgebot an Einsatzkräften seit zirka 10:30 Uhr nach dem Mann gesucht.
Bei der Polizei wurde der Senior am Samstag gegen 9:00 Uhr als vermisst gemeldet. Er war am Vorabend gegen 23:20 Uhr von Angehörigen zuhause das letzte Mal gesehen worden.
Da es Anhaltspunkte dafür gab, dass sich der Mann in einer psychischen Ausnahmesituation befinden könnte, leitete die Polizeiinspektion Haßfurt umgehend eine Vermisstensuche ein.
Dabei wurde auch die Bevölkerung mit einer Öffentlichkeitsfahndung um Mithilfe gebeten.
Am Vormittag ersuchte die Polizei das Bayerische Rote Kreuz, weitere Hilfsorganisationen aus der Region sowie die Feuerwehr um Unterstützung bei der Suche.
Kurz nach 10:00 Uhr wurden daraufhin von der Integrierten Leitstelle Schweinfurt die Rettungshundestaffeln der Region Main-Rhön, der BRK-Einsatzleiter Rettungsdienst sowie die Unterstützungsgruppe „Information und Kommunikation“ (UG IuK) alarmiert.
Ebenfalls gab es für die Feuerwehren Haßfurt und Prappach sowie für die Unterstützungsgruppe Örtliche Einsatzleitung (UG ÖEL) der Landkreisfeuerwehren Alarm.
Wenig später trafen die ersten Einsatzkräfte in Prappach ein. Rotes Kreuz, Feuerwehr und Polizei bildeten am Feuerwehrgerätehaus eine gemeinsame Einsatzleitung. Hier wurde von BRK, FFW und UG ÖEL auch die Wagenburg mit drei Einsatzleitwagen aufgebaut.
Nach einer ersten Lagebesprechung wurden verschieden Suchgebiete rund um Prappach eingeteilt, die schließlich von den Rettungshundeteams mit ihren Vierbeinern systematisch abgesucht wurden, hauptsächlich am so genannten Wachthügel, östlich des Dorfes. In der Dorfmitte nahe der Kirche wurde ein Bereitstellungsraum für die Suchteams gebildet.
Insgesamt kamen nach Worten von Wolfgang Amend, Abschnittsleiter für die Rettungshunde-Teams, 18 Rettungshunde zum Einsatz. Fünf davon waren Mantrailer, 13 Flächensuchhunde.
Vor Ort waren die Rettungshundestaffeln des BRK-Kreisverbandes Haßberge, des BRK-Kreisverbandes Bad Kissingen, der Johanniter Unfallhilfe Schweinfurt, des Arbeiter-Samariter-Bundes Schweinfurt sowie der Feuerwehr Sömmersdorf mit insgesamt 26 Helferinnen und Helfern.
Während die Flächensuchhunde in elf Abschnitten das unwegsame, hügelige Gelände und Waldabschnitte am Wachthügel auf einer Gesamtfläche von rund 12.500 Quadratmetern absuchten, nahmen die Mantrailer die Geruchsspuren direkt am Wohnhaus des Vermissten auf.
Sie wurden mithilfe von Geruchsträgern (persönliche Gegenstände des Mannes) angesetzt. Die Mantrailer verfolgten schließlich Spuren, die der Vermisste womöglich am frühen Morgen oder Tage zuvor bei Spaziergängen rund um Prappach gesetzt hatte.
Parallel dazu fuhren die Feuerwehrkräfte aus Haßfurt und Prappach mit Einsatzfahrzeugen Feldwege in der Umgebung ab, um Ausschau nach dem Senior zu halten.
Zum Einsatz kam ebenfalls eine Drohne der FFW-Unterstützungsgruppe Örtliche Einsatzleitung, berichtete Patrick Eichelmann von der UG ÖEL.
Ein Drohnenpilot ließ dazu an einem Berg östlich der Ortschaft die Drohne aufsteigen und überflog Wiesen und Waldstücke. Die UG ÖEL hat den Hexacopter – eine Drohne mit sechs Rotor-Armen - nach Eichelmanns Worten seit rund einem halben Jahr als Einsatzmittel in ihrem Bestand.
Sie verfügt neben einem normalen Bild- und Video-Übertragungsmodus auch über eine Wärmebildkamera. So können im Gelände beispielsweise Personen aufgespürt werden, die sich aufgrund ihrer Wärmesignatur farblich deutlich von der Umgebung absetzen.
Die Einsatzleitung der Feuerwehr lag in Händen von Julian Weidinger, stellvertretender Kommandant der FFW Haßfurt.
Während Feuerwehr und Hilfsorganisationen mit der Absuche des Geländes rund um Prappach beschäftigt waren, führte die Polizei weitere Fahndungsmaßnahmen durch. Insgesamt waren in Prappach fünf Polizeibeamte der Polizeiinspektion Haßfurt sowie ein Diensthundeführer aus der Region vor Ort.
Ein Polizeihubschrauber, der sich an der Suche aus der Luft beteiligen sollte, musste aufgrund der Wetterlage seinen Anflug abbrechen.
Für die Suchmannschaften bildete nicht nur das steile Gelände eine körperliche Herausforderung, sondern auch Temperaturen um den Gefrierpunkt.
Deshalb ließ René Rebhan, BRK-Einsatzleiter Rettungsdienst, bereits kurz nach Beginn der Suche die Schnelleinsatzgruppe (SEG) Betreuung (Bereitschaften Haßfurt und Untermerzbach) sowie die SEG Verpflegung (Bereitschaft Hofheim-Königsberg) nachalarmieren.
Die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer bauten im Feuerwehrgerätehaus eine Verpflegungsstelle auf. Hier wurden Warmgetränke gereicht, ebenso konnten sich die Einsatzkräfte mit einer Suppe, Wienern und Brötchen stärken.
Gegen 13:00 Uhr dann die erlösende Nachricht: Der Vermisste konnte aufgefunden werden. Er war bei Verwandten im Landkreis Schweinfurt aufgetaucht.
Der Mann wurde anschließend in ein Bezirkskrankenhaus eingeliefert, teilte die Polizei mit. Dort befindet er sich nun aktuell in Behandlung.
Insgesamt waren an der Suche rund 100 Einsatzkräfte beteiligt: 47 von der Feuerwehr, 46 von Rettungsdienst, Schnelleinsatzgruppen und Rettungshundestaffeln sowie sechs Polizeibeamte.
Bei der Abschlussbesprechung am Feuerwehrgeräthaus waren alle Verantwortlichen erleichtert über den positiven Ausgang des Einsatzes.
Polizei-Einsatzleiter Daniel Ruß von der Polizeiinspektion Haßfurt zeigte sich bei der Abschlussbesprechung beeindruckt von dem hohen Personaleinsatz der Feuerwehren, des BRK und der anderen Hilfsorganisationen, die allesamt ehrenamtlich im Einsatz gewesen sind.
Er dankte den Helferinnen und Helfern für ihre Unterstützung und die gute organisationsübergreifende Zusammenarbeit.
Am Einsatz beteiligt war auch ein Notfallseelsorger aus Haßfurt. Er kümmerte sich um die Familie des Betroffenen und stand auch für die Einsatzkräfte zur Verfügung.


B3 Gebäudebrand mit Personen in Gefahr



Zahlreiche Einheiten der Feuerwehren des Haßfurter Stadtgebietes und der FW Königsberg, sowie des BRK, wurden heute um 11:15 Uhr zu einem Wohnhausbrand mit eingeschlossenen Personen, nach Haßfurt in die Hofheimer Straße alarmiert.
Das TSF-W Florian Prappach 46/1 und der MTW Florian Prappach 14/1 waren einschließlich 4 Atemschutzgeräteträger, insgesamt ca. 4 1/2 Stunden im Einsatz.
Wir stellten 2 Sicherungstrupps unter Atemschutz in ständiger Bereitschaft, der MTW übernahm zudem gemeinsam mit dem Bauhof der Stadt Haßfurt, die Verkehrsabsicherung der Hofheimer Straße in Richtung Sylbach.

Wir verlinken hier an dieser Stelle, den ausführlichen Bericht (mit vielen Bildern) des BRK-Rettungsdienst Haßberge.
 


+++ Hund aus Wasserröhre gerettet +++




Die Feuerwehr Prappach wurde am 26.11.2022 durch Spaziergänger auf einen Hundebesitzer aufmerksam gemacht, dessen Vierbeiner sich in eine missliche Lage gebracht hatte, indem er in einen Wasserdurchlass eines Straßengrabens kroch.
Trotz Leckerli und gutem Zureden kam der Hund alleine nicht mehr aus dem Rohr zurück.
Bei der Befreiung wurde auch ein Abbruchhammer der nachalarmierten Feuerwehr Haßfurt eingesetzt.
Nach ca. 2 Stunden konnte das leichtverletzte Tier seinem Besitzer übergeben werden.



Wissenstest der Kreisjugendfeuerwehr Hassberge




Mitte November fand der alljährliche Wissenstest der KJF Hassberge, im Gerätehaus der Feuerwehr Königsberg statt.
Viele Jugendliche aus den umliegenden Wehren nahmen an der Prüfung teil, darunter 7 Jungs und Mädels der JFW Prappach.
Der Wissenstest war getrennt in einen theoretischen und einen praktischen Teil, den unsere Jüngsten alle erfolgreich absolvierten.
Im Anschluß konnte das wohlverdiente Abzeichen entgegengenommen werden.

Bestanden haben (alle mit Stufe 1):
Leo Trapp, Lars Schmidt, Lena Hirschlach, Max Hirschlach, Max Hofmann, Dana Pfaab und Antonia Mußbach

Wir gratulieren zum bestandenen Wissenstest. Weiter so!



Leistungsspange der Deutschen Jugendfeuerwehr



Bei der Feuerwehr Hofheim fand Ende Oktober die Abnahme der Deutschen Jugendleistungsspange statt.
Die Jugendfeuerwehr Hofheim, die JFW der Feuerwehr Burgpreppach und die JFW Prappach bildeten hierfür ein Team, welches in mehreren Disziplinen ihr Können unter Beweis stellen mussten.
Die Abnahme bestand aus mehreren Feuerwehrspezifischen Aufgaben in Theorie und Praxis, sowie einem Sportteil mit Staffellauf und Kugelstoßen.
Nach der erfolgreichen Abnahme konnten unsere Jüngsten, nach langer Vorbereitung endlich die verdiente Spange entgegennehmen.
Die Deutsche Jugendleistungsspange gilt als die höchste erreichbare Auszeichnung der Jugendfeuerwehr.

Ausgezeichnet wurden (JFW Prappach):
Katharina Naß, Max Hirschlach und Patrizia Hetterich

Wir gratulieren Euch zur bestandenen Abnahme, macht bitte weiter so!
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